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4. Mosella Feedercup am Gartower See |
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| Zum mittlerweile 4. Mosella Feedercup am Gartower See trafen sich im östlichen Niedersachsen einige der besten Feederangler Deutschlands um eines der begehrten Tickets für das Mosella Feederfinale an der Mosel zu ergattern. | |
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Gute Laune beim Mosella Feedercup in Gartow |
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| Um es vorweg zu nehmen; wie auch in den letzten Jahren setzten sich die guten Leute auf den richtigen Plätzen durch. Um zu ergründen, warum immer wieder dieselben Angler vorne dabei sind, haben wir mit Bastian Hölger und Michael Zammataro zwei Angler gefragt, die auch diesmal wieder sehr erfolgreich waren. | |
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Das Fischen aus der Sicht von Bastian Hölger: |
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Im Vorfeld des diesjährigen Mosella Cups fanden einige
Fischen am Gartower See statt. Bedingt durch den hohen Wasserstand waren die
Fänge jedoch eher schlecht, erste einige Tage vor dem Fischen wurde die
Ausbeute, bedingt durch den fallenden Wasserstand, langsam besser. Am Veranstaltungstag selber begrüßte uns Petrus mit strahlenden Sonnenschein und traumhaften Sommerwetter, zusammen mit dem fallenden Wasserstand waren also perfekte äußere Bedingungen gegeben. Einzig die Laichzeit der Brassen bereitete den Kennern des Gewässers Kopfzerbrechen und man war sich nicht sicher wie groß der Appetit der Brassen sein würde. Diese Ungewissheit in Bezug auf den Appetit der Brassen war ein Punkt der ein gutes Los notwendig macht, idealerweise wollten mein Koppelpartner Marco von Holten und ich in den Bereich zwischen dem Trefpunkt und dem Badestrand ziehen. Naja, wie immer kam es anders und wir losten gegenüber der Halbinsel, einem 60m breiten Durchgang. |
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Der Gartower See |
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Da die Fische während der Laichzeit unruhig durch das
Gewässer ziehen war unserer Taktik von vorneherein klar, wir wollten auf zwei unterschiedlichen Futterplätzen fischen um die Fische im See zu finden. Wichtig bei der Wahl des Angelplatzes ist ein sauberer, krautfreier Untergrund, diesen gilt es durch sorgfältiges Loten zu finden. Mein Futterplatz lag in einer Entfernung von 60m-65m, der von Marco lag bedingt durch die gegenüberliegende Halbinsel in einer etwas kürzeren Entfernung. Zu Beginn des Fischens konnte ich gleich einige schöne Fische fangen, dann von einem Moment zum nächsten war der Platz wie ausgestorben und eine 2 stündige Beißpause setzte ein. Alle Änderungen brachten keinen Erfolg: kurze Vorfächer, lange Vorfächer, Bewegung, |
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| Dipps und Aromen; nichts brachte den gewünschten Erfolg, erst kurz vor Schluss konnte ich noch einen 800 Gramm Brassen zum Kescher führen. Marco konnte dazu auf seinem schlechteren Platz noch einen schönen Brassen von 1500 Gramm fangen, zusammen mit meinen Fischen brachten wir knapp 13 Kilogramm zur Waage. | |
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Bastian Hölger beim Drill eines Fisches |
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| Dieses Gewicht bescherte uns den 3. Platz und wir konnten uns aufgrund der bereits erfolgten Qualifikation des Tandems Heineke - Brüning( Master Sieger Mosel 2007) für das Finale im Oktober an der Mosel qualifizieren. Für mich ist das bereits die dritte Finalteilnahme, Marco wird das erste Mal an der Mosel fischen, ich werde ihn aber gut einstellen und wir hoffen dass wir ein paar Favoriten hinter uns lassen können. | |
| Folgendes Futter fischte das Duo Hölger / von Holten | |
| Futter: Select Feeder Medium, 5 % Hanfmehl und 100 Gramm Mystery Mix (alles von Mosella) | |
| Köder: Wurm, Caster und Made | |
| Dipps: Mosella True Taste 4000 Honig sowie Wurm Vitamino von Zammataro | |
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Das Fischen aus der Sicht von Michael Zammataro: |
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Bei unserer zweiten Teilnahme hätten wir natürlich gerne
in den Bereich des Vorjahres gelost, denn dort hatten wir auf einem Ufervorsprung
den neuen Seerekord von über 78 Kg erstellt. Allerdings waren wir auf der Nummer
32 auch nur ca.200m von diesem Platz entfernt, leider war dieser Bereich des Ufers aber ein wenig eingerückt und wir hatten etwas Sorge nicht an die Fische zu kommen. Wie immer vor solchen wichtigen Fischen sind wir einen Tag vor der Veranstaltung angereist und haben diesen Tag zum trainieren genutzt. Aufgrund des schlechten Beißverhaltens während dieses Trainingsdurchganges hatten wir uns entschieden während der Veranstaltung auf zwei unterschiedlichen Plätzen zu fischen. Stefan fischte hierbei auf ca.52m und ich suchte mir einen krautfreies Stück im 38-40m Bereich. |
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Michael Zammataro bei der "Arbeit" |
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| Beim Futter setzten wir auf unsere bewährte Mischung aus: | |
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2 Kg Zammataro Feeder 1 Kg Zammataro Brassen 200g T-3 Birdfood etwas feiner gemahlen 300g Zwieback Volumen 3 Teelöffel Zammataro Lebkuchen 0,75 Teelöffel Mega Colour braun um das Futter etwas abzutönen. |
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Das Futter und die Dipps, welche das Duo Stefan Pasternak - Michael Zammataro vertraut. Gerade das Futter ist ein universelles Brassenfutter für das Still- und Fließwasser, welches noch nie enttäuschte. |
| Dieses Futter hat uns noch nie im Stich gelassen und wir vertrauen ihm blind!!! Wichtig erschien uns, das Futter erst am Morgen vor dem Fischen anzufeuchten um es etwas aktiver zu halten, denn der See hat ja im Durchschnitt nur ca. 2m Wassertiefe. Die Köder wurden ständig gewechselt, es galt hier wirklich einen Brassen nach dem anderen zum Fressen zu überreden, denn die Laichzeit der Brassen war wohl noch nicht ganz abgeschlossen und die Fische waren noch nicht wirklich hungrig. Allerdings muss ich gestehen, dass ich mich doch die überwiegende Zeit mit meinem Lieblinsköder - dem Wurm befasste. Wie auch schon in der Vorwoche in Eixendorf funktionierte auch hier der Wurm-Vitamino Dip vorzüglich. Allerdings brachte auch die neue Mega Leber 1:12000 noch einige Fische als kurz vor Schluss gar nichts mehr ging. Was war nun bei diesem Fischen wichtig für uns? Bei diesem Fischen war es wichtig so viele Bisse wie möglich zu verwerten, denn ein verlorener Fisch bedeutete bis zu 2,5 Kg Gewichtseinbuße und das konnte sich an diesem Tag kein Tandem erlauben. | |
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Das Objekt der Begierde |
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Außerdem schien es uns wichtig zu sein, dass man nicht zu
zweit einen Futterplatz beangelt. Während des Fischens war ich einige Male drauf
und dran meinen Futterplatz zu verlassen, denn Stefan fing weiter draußen Fische
während bei mir die Beißpausen immer länger wurden. Ich habe es letztlich doch
nicht getan, weil ich befürchtete, dass Stefans Futterplatz dadurch zerstört
werden könnte. Man sieht hier deutlich wie viel Feingefühl auch beim Feedern
gefordert wird und wie schwierig doch manchmal die richtige Entscheidung ist. Die
Bestätigung, alles richtig gemacht zu haben gab uns dann das Wiegeergebnis: Stefan konnte ca. 10,5 Kg Fisch verbuchen und ich sogar deutlich über 11 Kg, in der Addition brachte uns dies den 2.Gesamtsieg in Folge. |
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Das Siegertandem Zammataro - Pasternak |
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Auch vorne mit dabei: Dieter Bernhard und Hansi Seifert vom Balzer Friedfischteam |
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Folgenden Dank möchte Organisator Bastian Hölger noch aussprechen: |
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Besonderen Dank an Ralf Pevestorf, der mich sehr gut
unterstützt hat, an Peter Meyer vom Angelgeschäft GLP welcher die Ehrengaben extra
mit einem Anhänger gebracht, aufgebaut und gewogen hat. Außerdem Danke für die
freiwilligen Helfer beim Wiegen, was heute bei den Spritpreisen auf keinen Fall mehr selbstverständlich ist. Vielen Dank! |
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