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Der ansässige Angelsportclub HSV de Brasem Lith und der Sporttaucherclub zögerten
nicht lange und stellten uns wieder dieses wunderschöne, aber auch sehr
schwierige Gewässer gegen eine akzeptable und faire Gebühr zur Verfügung, so dass
das gesamte übrige Startgeld wie auch schon im Vorjahr voll in die
Preisausschüttung mit einfließen konnte. Wie es mittlerweile üblich ist, war auch
dieser Feedercup kurz nach Erscheinen der Ausschreibung sofort ausgebucht und
einige Angler wurden auf die Warteliste gesetzt. Trotz fester Zusagen einiger
bekannter Angler sind dann doch einige Tandems abgesprungen und wir gingen mit 54
Tandems an den Start. Der Fairness halber wird es bei der kommenden Veranstaltung
ausnahmslos einen frühzeitigen Stichtag für die Einzahlungen geben!
Einen Tag vor dem Wettkampf trafen Leon Woudstra von Baitstore Hengelsport und
Michael Zammataro |
zum Ausstecken der Nummern ein. Dieses Mal sollten die Abstände großzügig gewählt
werden, damit sich auch bei eventuellen weiten Distanzen niemand ins Gehege
kommt. Als wir in den Sektoren C und D ankamen, waren wir sehr überrascht: Ein
großer Teil der Tandems lümmelte sich in den Rückenlehnen ihrer Sitzkisten herum
und verzeichneten kaum einen Anbiss. So etwas liegt in der Regel an der Weite und
extremen Tiefe dieses Gewässers. Die Fische aus der Seemitte müssen das Futter
erst einmal finden und das kann dauern. Vereinzelt wurde hier und dort mal eine
Brasse oder auch mal ein Barsch gefangen, denn in diesen beiden tiefen Sektoren
ist kaum ein Rotauge zuhause.
In den Sektoren A und B war es hingegen schon am Trainingstag entschieden besser,
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hier fand wieder - wie auch im letzten Jahr - am Vortag
unseres Fischens der Gefängniswärter-Wettstreit statt (ja, richtig gelesen), an
dem der Sieger ca. 30 kg Brassen
fing, und auch die Männer vom WAL-Team aus Köln konnten schon einige dicke
Platten auf die Schuppen legen. Während sich die Sektoren C und D auf einer
langen Geraden mit zwei abschließenden Bögen befinden, sind die Sektoren A und B
von einigen Buchten, Kurven und vor allen von einem sehr unterschiedlich tiefen
Bodenprofil geprägt.
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Im Sektor A war es ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen den Koppeln Eichel-Zänker
und Heuser-Raab. Hier nutzen Eichel-Zänker ihren Außenplatz und gewannen
schließlich mit nur 20 g Vorsprung (7,360 kg) vor Heuser-Raab (7,340 kg).
Kurios war hier allerdings die Ausbeute, denn während die Altmeister aus
Wetter (Ruhr) überwiegend Brassen fingen, bissen bei Heuser-Raab fast nur
Rotaugen. Hasch-Seibel, die erstmalig an diesem Wettbewerb teilnahmen,
belegten einen 3.Platz mit 4,560 kg.
Im B Sektor war eigentlich schon nach der Hälfte der Zeit der Sektorensieg
vergeben. Hier belegte die Koppel Koschnik-Saddeler mit 53,640 kg eine satte 1
vor den Koppeln Kricke-Kukielka (24,280 kg) und Nixdorf-Urselmann (22,500 kg).
Tag 2 in C und D
Schon nach kurzer Zeit sprach sich herum, dass an diesem Tag die Fische in
diesen Sektoren besser beißen sollten. Im C Sektor ließen sich Heuser-Raab die
Brassen nicht mehr wegnehmen und gewannen schließlich mit 41,820 kg. Auch
Kricke-Kukielka fischten wieder stark und belegten ihre zweite 2 mit 29,340
kg. Dass Schlögl-Windel ihr Handwerk gut verstehen, demonstrierten sie auf der
Startnummer C 7, wo am Vortag auf der gesamten Breite kein Fisch gefangen
wurde. Sie fischten eine starke 3 mit 23,740 kg und ich kann mich jetzt noch
daran erinnern, wie die beiden von den XXL-Bissen |
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Harald Windel zieht voll durch |
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Viele große Namen wie Schlögl, Windel, Frosch, Weber, Krawczyk, Zocher, die
Titelverteidiger Kricke mit Kukielka, aber auch Hölger, Faulhaber, Altenschmidt
und viele andere ließen einen spannenden Wettbewerb erwarten.
Tag 1 in C und D
Für Michael Zammataro und Stefan Pasternak begann der 1.Durchgang auf dem
Endplatz des C - Sektors. Allerdings waren die Sektoren aneinander -hängend
abgesteckt und somit hatte in diesem Bereich niemand einen Vorteil. Am Vortag
beim Training wurde auf diesem Platz eine glatte 0 gefischt! Doch das hat in
den Sektoren auf dieser Seeseite nicht allzu viel Bedeutung. Die Fische ziehen
über Nacht umher und können auf jedem Platz stehen bleiben. Von hier konnte
man weit in den D-Sektor einsehen und da waren nach einer guten ½ Stunde auch
schon die ersten Ruten krumm. Die ersten Brassen kamen hier |
von den Plätzen D 4 bis
D 7 und es waren die Tandems Hölger, Altenschmidt und Krawczyk, die hier mit
ihren Koppelpartnern auch letztlich in dieser Reihenfolge die Plätze 1 bis 3
belegten. Beginnend mit 16,300 kg gewann Hölger - Holten eindeutig vor N.
Altenschmidt-Fiedler (9,260 kg) und Krawczyk-Zocher (8,260 kg).
In Sektor C dauerte es hingegen deutlich länger bis die Brassen das Futter
gefunden hatten. Nach ca.1 ½ Stunden wurde bei Zammataro-Pasternak zum ersten Mal
die Spitze krumm und sie ließen sich dann die Fische auch nicht mehr wegnehmen.
Wie angenagelt stand ein großer Brassenschwarm auf ihrem Futterteppich und sie
konnten mit satten 64,020 kg mit großem Abstand diesen Sektor gewinnen.
Gefolgt wurden sie von der Koppel Gerlach-Schulz (29,640 kg) und Toni Bougé, der
an diesem Tag allein fischte und noch die 3 mit 3,200 Kg belegte
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Was mich persönlich absolut
zufrieden stimmte, war der kameradschaftliche und faire Ablauf der gesamten
Veranstaltung. Alles wurde perfekt organisiert und durch eine wirklich gute
Vorbereitung konnte das gesamte Veranstaltungsprogramm bis hin zur Siegerehrung
reibungslos und zügig abgewickelt werden.
In diesem Jahr sehen wir uns am ersten Wochenende im Oktober wieder und zwar am
4.10.und 5.10.2008.
Voraussichtlich werden wir in diesen Wettbewerb folgende spannende Änderung mit
einfließen lassen: Es soll einen Tag am Fließwasser (Maas) und einen Tag am
Lithse Ham gefischt werden. Dadurch wird der Wettkampf noch gerechter werden und
auch die Fließwasser-Fans kommen voll auf ihre Kosten. Die Ausschreibung für
dieses Superevent wird in Kürze erscheinen.
Der Gesamtsieg ging dieses Mal an den Top-Secret-Mann Jürgen Schulz und seinen
Partner Gerlach mit der Platzziffer 3. Als ich die beiden nach ihrer
Futterzusammenstellung fragte, konnte ich mir ein Grinsen nicht verkneifen. Auch
sie fütterten - genau so wie der 2. und 3. Gesamtsieger - größtenteils mit
Futtermitteln aus dem Hause Zammataro.
Übrigens wurde trotz des durch Lospech verkorksten 2. Tages die Koppel
Zammataro-Pasternak noch Gesamtsieger des Superpools mit 64,160 kg und konnten
den dafür vorgesehenen Umschlag mit 50 % des gesamten Poolpreises mit nach
Deutschland nehmen.
Wir freuen uns auf die nächste Runde!
Michael Zammataro |
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Die drei Gesamtsieger nach Punkten v. l.n.r.:
Eichel-Zänker (3P.) / Gerlach-Schulz (3P.) / Raab-Heuser (3P.) |
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1. Zammataro-Pasternak 64,160 Kg 2.
Gerlach-Schulz
63,680 Kg 3. Koschnik- Saddeler
53,640 Kg
der kampf-starken Brassen auf ihrem Platz schwärmten.
Im D Sektor fielen die Gewichte deutlich geringer aus. Hier kam es darauf an,
jeden Biss zu verwerten und es war Konzentration bis in die letzte Minute
gefordert. Leon Woudstra von Baitstore mit Vater Leo gewann letztlich ganz
klar mit 10,640 kg. Eichel-Zänker fischten eine 2 mit 5,240 kg und Wolfgang
Maas, der Kölner Feederspezialist, belegte mit Partner Wenk in diesem Sektor
die 3 mit 3,980 kg.
Tag 2 in A und B
Als Vortagessieger waren alle Teilnehmer auf die Startnummer von
Zammataro-Pasternak gespannt. Doch hier wurde mit einem einzigen Fehlgriff in
die Lostrommel der Traum vom Gesamtsieger nach Punkten zerstört. Mit weiteren
4 Tandems saßen sie in einer flachen Bucht, wo auch am Vortag das Tandem
Schlögl-Windel den "Schwarzen Peter" gezogen hatte, und sie mussten sich mit 3
kleinen Rotaugen zufrieden geben.
Dieser flache und sandige Boden wurde an beiden Tagen deutlich von den Fischen
gemieden.
Im Sektor A bekamen Faulhaber-Weiss nach langem Experimentieren die Fische von
der linken Seite auf ihren Platz und siegten dann mit 6,020 kg auf A 2 vor den
Nachbarn van Weerden-Hendricks (2,920 kg) und der am anderen |
Sektorenende
sitzenden Koppel Biederbeck-Honsberg (2,500 kg) von Udo´s Angelkiste aus
Wetter.
In Sektor B spielte sich ein spannendes Duell der Weitwurfexperten ab. Mit
speziellen Speedfutterkörben aus Edelstahl zogen die Koppeln Gerlach-Schulz
und Krawczyk-Zocher einen Brassen nach dem anderen jenseits der 90 m-Grenze
aus dem See, denn dort verlief eine Kante, die dicht mit Muscheln besetzt war
und das war dort genau die Futterstrasse der Großfische. Gerlach-Schulz
(34,040 kg) nutzten den deutlich besseren Angelplatz perfekt aus und gewannen
dann mit knappem Vorsprung vor den Zammataro-Team-Anglern, die auf der B 3
fischten und mit 29,740 kg sicherlich eine fantastische Leistung vollbrachten.
3. in diesem Sektor wurden die Ostfriesen Frerichs und Goerke mit 8,540 kg.
Nachdem im Clubhaus des Tauchvereins der Hunger gestillt war, ging es dann -
wie in den Niederlanden üblich - mit einer tollen Tombola weiter. Eine bunte
Preispalette der Firmen Baitstore und Zammataro, gekrönt mit einigen
Lebensmittelkörben, wechselten ihre Besitzer. |
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Endergebnisse |
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PL |
Tandem |
Gewicht |
PZ |
PL |
Tandem |
Gewicht |
PZ |
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1 |
Gerlach-Schulz |
63680g |
3 |
11 |
Bozgé-Czyborra |
4440g |
9 |
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2 |
Heuser-Raab |
49160g |
3 |
12 |
Rendmeister-Ulrich |
11620g |
10 |
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3 |
Eichel-Zanker |
12600g |
3 |
13 |
Schaust-Schnitzius |
4200g |
10 |
|
4 |
Kricke-Kukielka |
53620g |
4 |
14 |
Frerichs-Goerke |
8540g |
11 |
|
5 |
Krawczyk-Zocher |
38000g |
5 |
15 |
Muske-Profitlich |
4120g |
11 |
|
6 |
Hölger-Holten |
18000g |
5 |
16 |
Biederbeck-Honsberg |
2500g |
11 |
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7 |
Hasch-Seibel |
22600g |
7 |
17 |
Zammataro-Pasternak |
64160g |
12 |
|
8 |
Woudstra-Woudstra |
13340g |
7 |
18 |
Koschnik-Saddeler |
53640g |
12 |
|
9 |
Faulhaber-Weis |
8320g |
7 |
19 |
Altenschmidt-Fiedler |
9480g |
12 |
|
10 |
Ramerman-Wesseler |
4920g |
9 |
20 |
Clarijs-Wijk |
5420g |
12 |
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