Angelbegriffe

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Kommentierte Begriffe und ihre Bedeutung.

Additive:
Zusätze zur Boilieherstellung Flavours, Sweetener usw. 

Anti Tangle Tube:
Röhrchen aus PVC oder Silicon, wird auf die Hauptschnur gefädelt und soll verhindern das sich das Vorfach um die Hauptschnur schlingt.  

Ariel Needle:
Halterung für die Stangen des Monkeyclimbers wird meist aufs Rod Pod geschraubt und soll vermeiden das die Stangen beim stecken in den Boden verbogen werden!  

Arlesy Bomb:
Kegelförmiges Blei, wurde von Richard Walker entwickelt. Ist am oberen dünnen Ende immer mit einem Wirbel versehen. 

Back Lead:
Absenkblei, meist so um die 20 g. schwer. Wird nach dem Auswerfen in die Schnur gehängt und soll diese am Gewässergrund halten um scheue Fische nicht durch eine gespannte Schnur zu verschrecken!  

Back Stop:
Hinterstopper, wird hinter dem Blei im gewünschten Abstand montiert. Soll dem Fisch etwas Spielraum zur Köderaufnahme geben bevor er gegen das schwere Blei stößt!  

Bait:
Köder, alles was wir an den Haken hängen um Fische zu fangen. 

Bait Dropper:
Anfütterhilfe, kommt eigentlich aus dem Stippbereich und ähnelt einer Madendose. Wird auch mit Maden oder Partikel gefüllt und mit der Stipprute zum Grund gelassen, wo sie sich öffnet. 

Bait Rocket:
Auch eine Anfütterhilfe die aber wie eine Rakete aussieht und mit Partikel oder Boilies geladen wird. Wird mit einer stabilen Rute auf den Angellatz geworfen und entleert dort ihren Inhalt!  

Bankstick:
Erdspeer aus Metall, hat am oberen Ende immer ein genormtes englisches Gewinde wo die Rutenhalter oder Buzzerbars eingeschraubt werden!  

Basis Mix:                                                                    
Grundmix zur Boilieherstellung, kann durch Zugabe anderer Bestandteile abgeändert werden und so den verschiedenen Gegebenheiten am Gewässer angepasst werden!  

Bead:
Schnurlaufperle, wir entweder als Knotenschutz auf die Schnur geschoben oder mit eingegossenem Wirbel als Bleiaufhänger verwendet.

Bedchair:
Ein modifizierter Liegestuhl, kann durch seine verstellbaren Beine an fast jedem Ufer waagerecht aufgestellt werden und beschert uns erholsamen Schlaf!  

Belly Boot:
Schwimmvorrichtung, ein Belly Boot sieht aus, wie ein überdimensionaler Schwimmring, den der Angler wie eine Hose überstreift. Die komplette Ausrüstung zum Fischen mit dem Belly Boot besteht aus dem Schwimmreifen, einer Wathose und Schwimmflossen.  

Bent Hook:
Langschenkliger Haken mit einem Knick im Schenkel, soll ausgezeichnete Hakeneigenschaften haben. Ist aber durch die Verletzungen die der Haken dem Fisch zufügt sehr umstritten, und vielerorts verboten. 

Betalight:
Schwach radioaktives leuchtendes Röhrchen, ersetzt das Knicklicht und hilft uns durch seine lange Lebensdauer (etwa 10 Jahre) sparen.  

Bivy:
Zelt, Unterkunft bei langen Ansitzen.

Birdseed:
Vogelfutter, wird dem Basismix zugefügt und macht dann eine Birdseedmischung aus!  

Blank:
Fertig lackierter Rohling einer Rute ohne Beringung und Griff.  

Bobbin:
Körper des Mechanischen Bissanzeigers. 

Boilie Wink:
Gekochte Teigkugel, seit den 70ern einer der selektivsten Topköder auf Großkarpfen. 

Boilienadel:
Nadel zum Durchstechen des Boilies um die Schlaufe des Haares durchzuziehen. 

Bolt Rig:
Festbleimontage, soll den Karpfen unmittelbar nach der Köderaufnahme haken. Erfordert aber ein schweres Blei (min.60g.)  

Boom:
(übersetzt: Ausleger), Röhrchen aus Kunststoff oder Metall, mit einem Karabiner versehen zum Einhängen eines Bleis oder Futterkorbes. Es wird frei gleitend auf die Hauptschnur montiert und verhindert, dass sich die Schnur beim Werfen verheddert. Ein Boom sorgt außerdem für den ungehinderten Schnurabzug bei einem Biss.  

Braidid Lines:
Geflochtene Schnüre, entweder als Vorfach oder als Hauptschnur. Hohe Tragkraft bei dünnem Durchmesser und keine Dehnung.  

Brolly:
Großer Schirm mit Nylon oder Wachstuch bezogen schützt uns vor Wind und Regen.  

Brolly Overwrap:
Planenartiger Überwurf, macht aus dem Brolly eine Zeltähnliche Unterkunft.  

Bubbler:
Karpfen der im Bodenschlamm wühlt und dabei Gasblässchen zur Oberfläche steigen lässt. 

Buzzer:
Elektronische Bissanzeiger, melden uns durch einen mehr oder weniger lauten Ton das ein Fisch gebissen hat. 

Buzzer Bar:
Querstange die auf den Bankstick geschraubt wird und auf die die Bissanzeiger befestigt werden, je nach Ausführung für 2, 3 oder 4 Bissanzeiger.  

Caster:
verpuppte Made. Wird von Friedfischspezialisten oft als Kombi-Köder (Cocktail) zusammen mit einer unverpuppten Made zum Rotaugenfang eingesetzt.  

Catch and Release:
Fangen und zurücksetzen, eine Anschauung aus England bei der jeder Fisch schonend wieder zurückgesetzt wird. Setzt sich Gott sei Dank auch bei uns immer mehr durch.  

Catherine Blei:
spezielles Laufblei es ver- fügen über einen Schlitz, durch den die Hauptschnur eingelegt werden kann. Ein konisch zulaufender Stift, der in die Aussparung des Bleis geschoben wird verhindert das ausgleiten der Schnur. Die Schnur läuft durch eine Rille des Stiftes und er- möglicht einen raschen Wechsel des Catherine-Bleis, ohne dass die gesamte Montage abgebaut werden muss.  

Confidence Rig:
Vertrauensmontage, soll den Fisch nicht sofort bei der Köderaufnahme haken sondern ihn etwas ziehen lassen, damit er den Köder vertrauensvoll aufnimmt.  

Connector:
Verbinder, soll die Hauptschnur mit dem Vorfach oder das Blei mit dem Bead verbinden. Meist ein Wirbel mit 2 Karabinern.  

Controller:
Ein klarer durchsichtiger Schwimmer für Oberflächen Montagen. Zeigt uns an wo der Köder treibt und bringt etwas Wurfgewicht für die leichten Köder.  

Crap Baits:
Müllköder, Boilies die aus den unmöglichsten Zutaten zusammengezimmert wurden, und eigentlich auf die Sondermüll Deponie gehören würden.  

Critical Balanced:
Kritisch ausbalancierter Köder, der nur durch sein Eigengewicht zum Grund sinkt. Soll sich so wie die freiliegenden Köder verhalten und auch sehr vorsichtige Fische zum Anbiss verleiten.  

Carrier:
Träger von Geschmack oder Geruch wie z.B. Flavour. Der Boilie je nach Zusammensetzung, ist ein hervorragender Träger.  

Chair:
Stuhl  

Dacron:
geflochtene Schnur aus Kunststofffasern. Inzwischen sind andere Materialien entwickelt worden, die wesentlich reiß- und abriebfester sind. Dacron spielt daher eine untergeordnete Rolle, wird jedoch von vielen Karpfenspezialisten noch als Material für das Haar der Haarmontage benutzt.  

Dip:
hochkonzentrierte Flüssigkeit mit stark duftendem Aroma, in die ein Köder getunkt wird. Hier werden angeköderte Boilies zwischen wenigen Minuten und einigen Stunden "eingedippt", um sie aus der Masse der zuvor angefütterten Boilies herauszuheben. 

Drop Bite:
Fallbiss, wenn der Fisch den Köder aufnimmt und auf uns zu schwimmt. 

Dyneema:
geflochtene Schnur aus Kunststofffasern. Reine Dyneema ist weiß, im Handel sind auch mit gefärbtem Silikon ummantelte Schnüre erhältlich. Zeichnet sich durch enorme Tragkraft bei geringem Durchmesser aus. Dyneema weißt kaum Dehnung auf. Im Süßwasser kommt Dyneema in erster Linie beim Spinnfischen und als Vorfachmaterial beim Karpfenangeln zum Einsatz.  

Enhancer:
Geschmacksverstärker.

Essential Oils:
Natürliches Öl das unter hohem Druck aus Früchten oder Hölzern gepresst wird.  

Feature:
Besonderheit. 

Feeder-Boom:
Ausleger für Futterkörbchen. Röhrchen, an dem ein Karabiner angebracht ist, der zum Einhängen des Feeders dient. Das Röhrchen wird auf die Hauptschnur geschoben und durch eine Schockperle vor dem Wirbel gestoppt. verhindert Schnurverwicklungen beim Werfen.  

Fishmeal:
Fischmehl, ein Bestandteil der gerne in Boiliemischungen verwendet wird. 

Flavour:
Aroma, gibt dem Boilie den gewünschten Geruch. Ist meistens sehr hoch konzentriert. Daher Vorsicht beim Dosieren.  

Floater:
Schwimmender Köder.  

Foam:
Schaumstoff, wird gerne dazu verwendet, aus einem normalen sinkenden Boilie, einen Floater zu machen.  

Freebies:
Freiliegende Lockköder.  

Freelinig:
Fischen ohne Blei. Also mit freier Schnur.  

Frightener:
Erschrecker, ein Stück Holz oder Kunststoff das den Fisch bei Vertrauensmontagen daran hindern soll den Köder zu tief zu schlucken.  

Full Blooded Run:
Damit bezeichnet man die explosionsartige Flucht eines Karpfens, der sich gehakt.  

Hair Rig:
Rig Haarmontage, wurde in den 70er Jahren von Kevin Maddocks und Lennie Middelton erfunden. Revolutionierte die Art wie wir unsere Köder befestigen. 

Helicopter Rig:
Montage bei der das Blei am Ende der Schnur sitzt und das Vorfach auf der Hauptschnur rotieren kann. 

Hotspot:
Heiße Stelle, Stelle die von den Karpfen gerne besucht wird weil viel Nahrung dort ist! Ein Hot Spot kann natürlichem oder künstlichem Ursprungs sein. 

High Protein:
Boilie mit sehr hohem Protein Anteil.  

Inline-Rute:
engl., Rute mit Schnurinnenführung; alte, jüngst neu belebt. Die Schnur wird dabei nicht mit Hilfe von Ringen am Blank entlang, sondern in dessen Innern geführt. Über dem Handteil der Inline-Rute wird die Sehne durch eine Öffnung in den Blank geleitet und tritt an der Spitze wieder aus.  

Leader:
Vorfach  

Location:
Suchen der Fische oder eines Hot Spots im Gewässer.  

Long Range Fishing:
Angeln auf sehr große(100m und mehr) Entfernungen. 

Long Session:
Angeltrip der sich über mehrere Tage hinzieht.  

Line Clip:
Clip der an der Rute befestigt ist, um dort die Schnur einklemmen zu können.  

Line Aligner:
Montage von Jim Gibbinson die die Dreheigenschaft des Benthooks nachahmt ohne seine schädlichen Wirkungen zu haben.  

Marker:
Boje mit dem man seinen Futterplatz oder Hot Spot markiert. 

Monkey:
Schwerer Plastikkörper der auf einer Edelstahlstange bei einem Biss auf und ab klettert wie ein Affe.  

Multiples:
Oberbegriff für alle Partikel.  

Naturals:
Natürliche Köder oder auch Zusätze

Partikel:
Saatkörner Mais Weizen Hanf usw. alle kleinen Köder die zum angeln Verwendung finden.
 

Pool:
Kleine Seen und Gewässer werden in England gerne als Pools bezeichnet.  

Pop-Up:
Schwimmender Köder.  

Presentation:
Die Art wie man seinen Köder anbietet.  

Preoccupation:
Eine Art Fressrausch, in den Fische bei der Nahrungsaufnahme geraten können, und somit eher unvorsichtig werden.  

PVA:
Poly Vinyl Acetat ein Stoff der an der Luft zwar fest ist, sich aber im Wasser auflöst. 

Ready Mades:
Fertigköder/Boilies, bei Spezialisten sehr umstritten. 

Rig:
Die Hakenmontage samt Blei. 

Rod Pod:
Rutenablage meist auf 4 verstellbaren Beinen. Ermöglicht es uns unsere Ruten selbst an den schwierigsten Ufern sicher abzulegen.  

Run:
Biss bei dem der Karpfen Schnur abzieht.  

Rod:
Rute  

Run Clip:
Schnurclip, wird knapp über der Rolle am Rutenblank befestigt und soll verhindern das Schnur von der Rolle springt wenn mit offenem Schnurfangbügel gefischt wird.  

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Session:
Der Angelansitz. Kann als Short Session nur drei Tage oder als Long Session auch drei Jahre dauern. Rob Mayin wird allerdings nachgesagt, er würde heimlich zwischendurch arbeiten gehen. 

Shock Leader:
Schlagschnur, die vor der Hauptschnur gebunden wird. Erfüllt verschiedene Aufgaben: 1. wenn wir mit einer sehr feinen Hauptschnur ein schweres Blei weit auswerfen wollen, würde die feine Schnur reißen. die Schlagschnur hat eine so hohe Tragkraft, dass sie den Auswurf mühelos meistert. Die feine Schnur läuft leichter von der Spule als eine starke Schnur und ermöglicht uns so das erreichen einer Maximaldistanz. 2. Wenn scharfkantige Hindernisse oder Muschelbänke die Schnur gefährden, schützt eine starke Schlagschnur vor dem Verlust unserer Montage.  

Sinker:
Sinkender auf dem Grund liegender Boilie im Gegensatz zum Pop-Up und Floater.  

Slack Line:
"Schlaffe Leine". Gegenteil von Tight Line. Gemeint ist die Technik, beim Fischen in Ufernähe die Rutenspitze zu senken und die Schnur locker zum Boden absinken zu lassen, damit die gründenden Fische keinen Schnurkontakt bekommen.  

Sounder Box:
Kleine Lautsprecherbox, die über Verlängerungskabel mit unseren Buzzern verbunden ist. Die Box wird neben unseren Bedchair angebracht, damit wir keinen Biss überhören während wir schlafen.  

Specials:
Künstlich aus verschiedenen Zutaten hergestellte "Spezialköder" - meist in Form von Boilies.  

Specimen Hunter:
Etwas antiquierter Begriff für einen Angler, der bei den Fischarten, die ihn interessieren, möglichst nur besonders große Exemplare fangen will. Dazu muss er sich intensiv mit der jeweiligen Art beschäftigen, muss ihre Lebensgewohnheiten kennen und im ganzen zu einem Spezialisten werden, um zu wissen, wie man gezielt die großen Exemplare fängt.  

Stalking:
Pirschen. Angelmethode, bei der der Angler versucht, gezielt Fische zu überlisten, die er auf seiner Suche entdeckt hat. Naturgemäß meist in der Nähe des Ufers, was dieses Angeln so schwierig macht: so, wie er die Fische sieht, können die Fische ihn sehen, wenn er sich nicht gut tarnt und ruhig verhält. Eigentlich als Grundausbildung für jeden Angler zu empfehlen. 

Stormsides:
Mittelteil zwischen einem Schirm und einem Zelt: Seitenklappen am Schirm, die einen sicheren Wetterschutz an beiden Seiten bieten.  
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Stringer:
Methode des Anfütterns: einige Köder - meist Boilies (2-6 Stück) werden auf ein Ende PVA-Schnur gezogen, das an der Montage festgebunden wird. Es liegt auf der Hand, dass eben diese bei der Arbeit trocken sein muss! Wenn wir nun unsere Rute auswerfen, löst sich die Schnur in kurzer Zeit auf und die Köder, die wir am Stringer ausgeworfen haben, liegen als Freebies in der Nähe des Hakenköders. Die präziseste Art des Anfütterns überhaupt, besonders auf größerer Distanz, wo wir mit konventionellen Mitteln wie Katapult und Wurfrohr kaum noch anfüttern können. Nachteil ist, dass die Wurfweite durch die geringere Aerodynamik deutlich verkürzt wird.  

Subfloat:
Transparente Unterwasserpose, die nicht der Bisserkennung dient, sondern die Schnur senkrecht vom Boden hochführt, um sie von Hindernissen fernzuhalten und gleichzeitig noch die Funktion unserer Bissanzeiger zu ermöglichen. Da sie mit ihrer transparenten Form ein bisschen an eine Fischblase erinnert, wird sie besonders gerne von Junghechten attackiert.  

Sweetner:
Konzentrierter Süßstoff in flüssiger oder pulverisierter Form, mit dem wir unseren Boilieteig süßen. 

Swinger:
Mechanischer Bissanzeiger, der mit dem Rutenkopf oder dem Buzzer auf der Buzzer Bar festgeschraubt wird. Besteht aus einem dünnen Arm, einem fest angebrachten Bobbin - dem Swingerhead, der in verschiedenen Farben angeboten wird und einem Schnurclip, in den die Schnur gehängt wird. Auf den Swingerarm sitzt ein verschiebbares Gewicht, mit dem wir die Sensibilität des Anzeigers sehr fein einstellen können: für Confidence Rigs gerade so, dass der Swinger der Strömung widersteht und für BoIt Rigs mit vollem Gewicht, damit Drop Bites sichtbar werden. 

Tackle:
Auch Fishing Tackle. Allgemeine Bezeichnung für alles, was der Angler zum Ufer schleppt außer seiner Verpflegung.  

Taper / Fast (FT):
Aktion, also Biegeverlauf einer Rute bei Belastung. "Fast" steht für eine schnelle, spitzenbetonte Aktion, "Compound" für eine langsame, durchgehende und CPT für die berühmte Zwischenstufe der Armalites, die bei geringerer Belastung eher eine spitzenbetonte Aktion zeigen und bei stärkerer werdender Belastung sich dann nachgiebig bis zum Handteil biegen.  

Tight Line:
"Straffe Schnur". Technik des Fischens mit straff gespannter Schnur, um den Fisch ein Maximum an Widerstand entgegenzusetzen und ihn dadurch zu einer Flucht zu veranlassen. Wird durch straffes Clippen der Schnur mit Line Clips und Ring Foam erreicht.  

Take:
Elegantere Ausführung eines Runs. Der Fisch nimmt den Köder, denkt aber nicht an Flucht, sondern bewegt gerade eben nur den Bissanzeiger, womit er uns einen Anschlag ermöglicht. 

Unhooking Mat:
Versorgungsmatte. Gepolsterte Matte zur Schonung des Fisches beim Abhaken und versorgen der Hakeneinstiche mit "Klinik", dem Allheilmittel für Fische von Kryston. Ein muss für jeden Karpfenspezialisten! Schließlich ist der wunderschöne Karpfen, den wir gefangen haben, unserer Lohn der Mühe, Überlegung und Konzentration. Deshalb hat der Respekt vor der Würde des Tiers und unsere Bemühung um seine Gesundheit absolute Priorität!  

Weigh Sling:
Wiegesack zum schonenden wiegen der Karpfen. 

Waggler:
Wackelpose urenglischer Bauart. Wird im Gegensatz zur kontinentaleuropäischen Mehrzweckpose nur am unteren Ende aufgehängt und ist im Stillwasser sehr erfolgreich, da die Schnur unter Wasser gehalten wird und damit dem Windeinfluss entzogen werden kann.


BOILIES usw.

Proteine:
Die Bausteine eines Organismus sind die Aminosäuren. Die Moleküle verbinden sich zu langen Ketten und bilden so Proteine. In der Natur kommen 22 biologisch wichtige Aminosäuren vor, die durch ihre Reihenfolge die Art des Proteins bestimmen. Wegen der unzählig verschiedenen Kombinationen gibt es eine endlose Zahl verschiedener Proteine, jeweils mit typischen Strukturen und Eigenschaften. Sehr wichtige Proteine sind die Enzyme. Während der Verdauung zerbrechen sie die Verbindungen zwischen den Aminosäuren und ermöglichen dadurch die Aufnahme dessen in den Blutkreislauf. Die Aminosäuren werden dann wieder zu Proteinen aneinandergereiht und benutzt für die Wiederherstellung von Gewebe und für das Wachstum. Weil Aminosäuren in der Nahrung nicht immer im selben Verhältnis wie in Körperproteinen vorkommen, ist die Nahrungsumsetzung nicht immer optimal. Dieser Umsetzungsfaktor wird biologischer Wert genannt und ausgedrückt mit einer Zahl von 0 bis 100. Proteine von tierischem Ursprung, wie Milch, Fischmehl, usw. haben meist einen höheren biologischen Wert als pflanzliches Protein. Außerdem eignen sich nicht alle Proteine für unseren Köder; manche brauchen ganz besondere Enzyme; Enzyme die in der Verdauung von Karpfen nicht vorhanden sind. Federnmehl ist ein gutes Beispiel.   

Kohlenhydrate:
Die wichtigsten Kohlenhydrate sind Zucker und Stärke. Meistens werden sie bei der Verdauung direkt in Energie umgesetzt. Kohlenhydrate sind für einen Karpfen wahrscheinlich sehr wichtig, weil bei einem Kohlenhydratmangel Proteine, die sonst für das Wachstum benutzt werden könnten, für die Energieversorgung beansprucht werden.   

Fette:
Fette und Öle bilden einen wichtigen Bestandteil in der Nahrung des Karpfens, weil aus ihnen eine Menge Energie freigesetzt werden kann. Fette und Öle werden bei der Verdauung zuerst emulgiert und dann von Enzymen weiter zu Fettsäure abgebaut. Diese kleinen Fettbestandteile werden im Blutkreislauf durch den Körper transportiert und als Energie verbrennt. Reste werden im Körper gespeichert. Fettes Sojamehl oder pflanzliche Öle sind also für jeden Köder unentbehrlich.    

Vitamine & Mineralstoffe:
Vitamine und Mineralstoffe sind für die Gesundheit von wesentlicher Bedeutung, sowohl präventiv wie kurativ. Es ist sogar so, dass eine Nahrung, die sich aus Proteinen, Kohlenhydraten und Fetten zusammensetzt, aber keine Vitamine und Mineralstoffe enthält, wertlos ist. Indem Sie ihrem Köder Vitamine und Mineralstoffe hinzufügen, sorgen Sie für eine mehr ausgeglichene Nahrung.    

Kasein (Casein) (90 % Protein):
Das wichtigste Protein aus Kuhmilch, das sich niederschlägt, wenn man der Milch eine Säure hinzufügt. Das Gerinnsel wird gewaschen und entweder durch walzen oder zerstäuben getrocknet, und dann mit verschiedenen Maschenweiten zu diversen Korngrößen gesiebt. Masche 30 ist dabei die körnigste und Masche 90 die feinste Variante. Kasein hat für Karpfen einen biologischen Wert von 52 % und ist nicht wasserlöslich. Je mehr man davon benutzt desto härter werden die Boiliekugeln – besonders wenn Masche 30 benutzt wird.   

NatriumKasein (Sodium Caseinate) (90 % Protein):
Eine wasserlösliche Variante von Kasein. Ist besonders klebrig und ein gutes Bindemittel – wenn Wasser hinzugefügt wird, bekommt es sogar eine gummiartige Konsistenz. Deshalb ist es ein hervorragender Ingredienz für weiche, ungekochte Pastenköder. Weniger geeignet für Boilies. 

CalciumKasein (Calcium Caseinate) (90 % Protein):
Eine zweite wasserlösliche Kasein-Variante, weniger klebrig als Natriumkasein und deswegen mehr geeignet für gekochte Köder (Boilies). Macht den Köder auch leichter.  

Laktalbumin (Lactalbumin) (90 % Protein):
Das zweitwichtigste Milchprotein, eigentlich eine Mischung von Laktalbumin und Laktalglobulin. Weil es eine andere Zusammensetzung hat als Kasein, wird eine Kombination beider Produkte ein besser ausgeglichenes Aminosäureprofil und einen höheren biologischen Wert ergeben als die einzelnen Produkte.   

Vitamealo (40 % Protein):
Zuchtfutter für Kälber. Besteht zu 60 % aus entrahmtem Milchpulver. Hat einen süßen, cremigen Duft und Geschmack. Ist wasserlösslich und sickert also aus dem Köder wie ein Flavour.       

Sojamehl (Soja Flour) (50 % Protein):
Ein gutes Bindemittel, leicht verdaulich, ein billiges Produkt, die vollfette Variante hat einen beträchtlichen Ölgehalt. Unentbehrlich in jedem Köder.                                                               

Weizengluten (Wheat Gluten) (80 % Protein):
Das Protein aus Weizenmehl. Ein außergewöhnlich starkes Bindemittel, aber eigentlich nur geeignet für weiche Teigköder in Kombination mit Natriumkasein. Obwohl es einen hohen Proteingehalt hat, ist der biologische Wert niedrig.                                                                      

Weizenkeime (Wheat Germ) (35 % Protein):
Was zurückbleibt nachdem Weizen zu Mehl gemahlen wurde. Hat einen hohen Gehalt an Vitaminen aus der B-Gruppe und einen ziemlich ausgeprägten Eigengeruch.                            

Forellenkörner (Trout Pelltes) (40 % Protein):
Vollkommene Nahrung, die man bei der Forellenzucht verwendet. Enthält alle erforderlichen Proteine, Fette Kohlenhydrate, Vitamine und Mineralstoffe. Hat sich mittlerweile als besonders ergiebigen Köder für alle Fischarten erwiesen, besonders nach vorherigem Anfüttern. Indem man den Geruch und Geschmack der Körner ändert mit Duftstoffen können Forellenkörner lang fängig bleiben. Sie lassen sich sowohl in Teig, wie auch in Boilies einsetzen.  

Weißfischmehl (White Fishmeal) (60 % Protein):
Hat einen sehr hohen Nährwert. Ist auch eines der wichtigsten Ingredienzien in Forellenkörnern. Kann als Hauptzutat eines sehr nahrhaften Köders eingesetzt werden.   

Rotbarschmehl (65 % Protein):
Hat eine leicht rötliche Farbe und ist ein geruchsintensives würziges Fischmehl.  

Sardine & Anchovymehl (60 % Protein):
Hochwertiges und geruchsintensives Fischmehl aus Sardinen und Sardellen. Zu empfehlen in allen Fischmixes.  

Krabbenmehl (Shrimp Meal) (54 % Protein):
Hat einen sehr charakteristischen Geruch, den die Fische besonders zu schätzen wissen. Leider kann man in einer Boiliemischung nur wenig davon benutzen, weil es so leicht ist, dass die Boilies sonst treiben würden.  

Robin Red – High concentrated:
Robin Red ist ein Farbfutter für Ziervögel. Es enthält einen starken Farbstoff und hat einen sehr würzigen Geschmack und Geruch. Karpfenangler gebrauchen es schon seit etwa zwanzig Jahren als Lockstoff und das will schon was bedeuten für die Wirksamkeit dieses Produktes.

P.T.X. :
Ebenfalls ein Vogelfutter, das schon lange her entdeckt wurde als erfolgreiche Zutat in Karpfenködern. P.T.X. ist ein Kraftfutter für Wellensittiche, es hat einen sehr hohen Vitamin- und Mineraliengehalt und enthält Trockeninsekten und sonstige tierische Proteine. Alles in allem ein sehr abweichendes Ingredienz, mit einem Proteingehalt von 32 % (was für ein Vogelfutter beträchtlich ist).    

Prosecto Insectovorus:
Prosecto Insectovorus ist eine Birdfoodmischung, die Insekten enthält (Wasserflöhe etc.) sowie verschiedene Sämereien. Schwarzbrotähnlicher Geruch.   

Nectarblend:
Nectarblend ist eine Mischung von Ingredienz höchster Qualität, wie Honig und Eigelb. Es hat einen eher niedrigen Proteingehalt, enthält aber die Vitamine A, B2, B12, D, E und K und hat einen vortrefflichen Geschmack. Ist einsetzbar in Vogelfuttermischungen um Geschmack zu fördern und Textur zu ändern.                                                                                              

Super Red:
Basierend auf Robin Red. Wertvollste Inhaltsstoffe wie zerstampfte Hanfsamen, Erdnussgranulat, zerstampfte Tigernüsse und Red Faktor. Sehr Effektive Mischung. 

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